Monschau Marathon 11.08.2013

Staffellauf beim Monschau Marathon – 11.08.2013

 

In diesem Jahr nahmen wir mit drei 4er Staffeln am Monschau Marathon teil.

Wie immer trafen wir uns um 6:30 Uhr am Waldstadion. Die Temperatur war mit 9 Grad noch etwas kühl, aber der Himmel versprach uns einen schönen, trockenen Tag. Wir verteilten uns auf die Autos und fuhren gemeinsam nach Konzen. An der Autobahn Lichtenbusch wurde noch Detlev aufgeladen und es konnte losgehen.

Um 8:00 Uhr fiel der Startschuss und für die ersten Läufer der Staffeln (Jürgen, Gisela L., Birgit) ging es über holprige Wege abwärts in das Rurtal nach Monschau. Aber am Ende mussten sie wieder 3,0 km aus dem Tal heraus und kamen endlich nach 10,0 km zum Wechselpunkt in Widdau.

Dort warteten schon die Partner (William, Hubert, Johanna) für die nächste schwere Strecke. Gisela L. hatte sich vorgenommen die zweite Strecke außerhalb der Wertung zu laufen, musste aber wegen Problemen an der Hüfte hier leider Schluss machen.

Jetzt kam wohl die unangenehmste Strecke, denn bereits nach kurzer Zeit musste ein sehr steiler Anstieg über zwei Kilometer überwunden werden, so dass die meisten eine Geheinlage nicht verhindern konnten. Aber das war nicht genug. Denn die letzten vier Kilometer folgte ein Anstieg dem nächsten und das hörte bis zum Wechselpunkt am „Brather Hof“ nicht auf. Hier wurde jetzt die 21,0 km-Marke erreicht.

Die Ankommenden wurden abgeklatscht und die nächsten Läufer (Detlev, Gisela D., Walter) auf die Strecke geschickt. Obwohl es die kürzeste Strecke (9,0 km) war, hatte auch sie ihre steilen Anstiege. Besonders zum Schluss ging es aus dem Perlbachtal für zwei Kilometer heraus bis nach Kalterherberg.

Für die Wartenden spielte im Ort eine Blaskapelle flotte Rhythmen und machte die Zeit sehr kurzweilig. Es dauerte auch nicht lange bis die ersten Staffelläufer ankamen und von ihren Partnern (Peter, Branka, Elfi) schon sehnsüchtig erwartet wurden. Walter hatte sich besonders beeilt und Gisela D. auf der Strecke überholt.

Der Kreis schloss sich langsam. Die letzte Strecke (12,0 km) musste noch geschafft werden. Von Kalterherberg aus konnte man erst mal bergab laufen bis eine lange Steigung aus dem Leyloch heraus führte. Es ging durch Mützenich und schon nahte der letzte Anstieg nach Konzen hoch. Der Kirchturm wurde sichtbar und die letzten Reserven aktiviert. Jetzt war es fast geschafft. Alle Schlussläufer wurden mit Jubel und Beifall auf den letzten Metern ins Ziel begleitet.

Zur Belohnung gab es wieder Obst und Getränke und nach einer Dusche waren die Strapazen bereits vergessen. Entgegen unserer sonstigen Gewohnheit in einem Lokal essen zu gehen, blieben wir diesmal - dank des schönen Wetters - in Konzen am Veranstaltungsort. Es war schön noch etwas Zeit miteinander zu verbringen, über seine Erfahrungen auf der Strecke zu sprechen und zu klönen. Für das leibliche Wohl war wie immer gesorgt: Johanna hatte etwas zu knabbern mitgebracht und Branka sorgte für die flüssige Nahrung, natürlich „Sekt“. Einige kauften sich Kuchen oder Fritten mit Wurst - manche auch Beides. Ihr seht, es ging uns gut.

Wie immer hatten wir wieder viel Freude und nehmen im nächsten Jahr mit Sicherheit wieder teil.

 

Eure E L F I