von Andreas Basler

Am letzten September Wochenende hatte einer der beiden Finalisten des letzten Jahres der TuS Köln rechtsrheinisch nach Köln Höhenberg (Ost) alle 18 Gewinner der Vorrunden zum Finale des Jochen Appenroth Pokals (JAP) eingeladen.

Ein strahlender Samstagmittag lud nicht nur uns, sondern auch den türkischen Ministerpräsident zu einem Besuch der Stadt Köln ein. Das wir uns rechtzeitig mit allen 11 Kindern auf den Weg gemacht hatten, konnten wir pünktlich gegen 12 Uhr unsere „Zelte“ auf der Tribüne aufschlagen.

Mit „Chariots of fire“ über die blechernen Musikanlage zog die Fahne des LVN getragen von jeweils einem Kind der teilnehmenden Mannschaften vorweg ins Stadion, gefolgt von den einzeln vorgestellten 18 Mannschaften. Die von den beiden letztmaligen Finalisten eingefasst standen die Mannschaften im Halbkreis vor den dann präsentierten drei Siegerpokalen. Unter dem von zwei Jugendlichen gesprochenen Eid für einen fairen Wettkampf wurde zwei Fackeln entzündet, die während des Wettkampfes brannten.

Aber schon ging es hinein in einen gut terminierten Wettkampf. In der Disziplin Stab-Weitsprung konnten wir uns mit dem späteren Sieger Bayer Leverkusen messen und lagen im Gesamtergebnis nur um einen Punkt schlechter.

Weiter gings im Tennisring-Weitwurf in dem die Athletinnen über sich hinauswuchsen und grandiosen dritten Platz belegten.

Im guten Mittelfeld ging es über die Hindernisstaffel, in der sich deutlich die Früchte des Trainings offenbarten.

Über alle fünf Disziplinen konzentriert zu bleiben ist im Laufe des über sechsstündigen Wettkampf äußerst schwierig und ließ sich im Hoch-Weitsprung leider nicht konservieren.

Jedoch rechtzeitig zum Stadioncross waren alle wieder hellwach und mit einem 4.Platz konnte die beste Disziplin-Platzierung erreicht werden.

In einer runden Abschlussveranstaltung mit der Auszeichnung der einzelnen Teams, dem Sieg der U12 von Bayer Leverkusen konnten die Aachener Leichtathleten der U12 mit einem hervorragenden 7.Platz erschöpft, aber super zufrieden die Heimreise in den Westzipfel antreten.

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