von Rüdiger Coerdt

Schwarz-Gelb steht dir, Eva!

(von Peter Mählmann)

Entgegen dem Trend vieler Jahre, dass Spitzenleichtathleten aus der Region sich anderen Vereinen anschließen, um u.a. bessere Trainingsbedingungen besonders im Winter nutzen zu können, wechselt nun eine Hürdensprinterin der deutschen Spitzenklasse von Wattenscheid zur Alemannia Aachen Leichtathletik.

Eva Strogies, seit einiger Zeit bereits in Stolberg beheimatet, wagt den Schritt, obwohl risikobehaftet, da Sponsoren fehlen, um Spitzensport in Aachen (wieder) zu etablieren. Die 1,74 m große, schlanke und 60 kg schwere Athletin stammt gebürtig aus Bingen am Rhein. Für Wattenscheid stand sie in den letzten Jahren regelmäßig bei Deutschen Meisterschaften in den Finalen über 100m Hürden. So gewann sie 2015 Bronze in ihrer Spezialdisziplin und Silber mit der 4X200m Staffel. Zudem wurde sie 5. bei der Universiade (Weltmeisterschaft der Studenten) in Süd-Korea. 2016 erreicht sie einen 5. Rang bei der DM. Ihre Bestzeit steht bei 13,10 sec. über 100m Hürden. In der Bestenliste für 2016 des Deutschen Leichtathletikverbandes ist sie auf dem 6. Rang zu finden.


Ihr Lebenspartner, Alex Meisolle, wechselte bereits vor Jahresfrist von Wattenscheid in die Heimat, um sich mit einem eigenen Fitness-Studio in Stolberg selbständig zu machen. Als Langsprinter (400m Läufer) gehörte er zur erweiterten deutschen Spitzenklasse. Nach dem Rückzug vom Leistungssport schloss er sich den Leichtathleten der Alemannia an, übernahm das Training einiger Athleten der Alemannia und beteiligt sich erfolgreich an Volksläufen in der Region. Die Leichtathletik-Gemeinde freut sich darauf, euch öfters im Stadion bewundern zu können und wünscht euch Erfolg und Spaß bei euren Vorhaben.

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