Trierer Stadtlauf – 28. / 29.06.14

 

Es stand wieder etwas Besonderes an: Der Wochenendausflug des Lauftreffs. Diesmal fuhren wir zum 10km Stadtlauf nach Trier.
Um 7:50 Uhr machten sich 11 LäuferInnen – Johanna, Ulli, Branka, Elli, Elfi, Norbert, Peter, Josef, Walter, Detlev, Hubert – voller Freude mit dem Zug auf den Weg in Richtung Trier. In Köln mussten wir zwar umsteigen, konnten aber anschließend bis Trier durchfahren. Natürlich war für Speis´ und Trank gesorgt, so dass die 3,5 stündige Fahrt locker überstanden wurde.
In Trier angekommen gingen wir erst zum Hotel und bezogen unsere Zimmer. Anschließend trafen wir uns zum Stadtbummel und besichtigten die verschiedensten Sehenswürdigkeiten, derer es in Trier ja genügend gibt (Basilika, Liebfrauenkirche, Dom, Porta Nigra, etc., etc.).
Leider war das Wetter nicht so gut, so dass die Regenschirme nicht fehlen durften. Schade, denn zur gleichen Zeit fand auch das Trierer Altstadtfest statt. Überall waren Getränke- und Essstände, sowie Bühnen für musikalische Beiträge aufgestellt. Auf Grund der Nässe wurden sie aber nicht so sehr genutzt.
Bevor wir uns auf die Suche nach unserem Restaurant machten – der Stadtbummel hatte uns hungrig gemacht –, mussten wir noch die Startnummern abholen.
Alles verlief reibungslos, jeder erhielt seinen Beutel mit Startnummer und Chip und es konnte endlich zum Essen gehen.
Wir hatten uns ein Restaurant ausgesucht, wo auch die Fußballweltmeisterschaft übertragen wurde. Um 18:00 Uhr fand das Spiel „Brasilien – Chile“ statt.
Bis zum Spiel hatten alle gegessen und es konnte eifrig mit gefiebert werden. Das Restaurant war brechend voll und die Stimmung gut. Die meisten jubelten wohl für Chile als Außenseiter, außer Branka und ich.
Unser Daumendrücken hatte sich gelohnt, denn Brasilien hat 3 : 2 nach Elf-Meter-Schießen gewonnen.
Der Regen war noch stärker geworden, so dass wir uns einig waren den vorgesehenen Ausflug zu den Weinlokalen an der Mosel wohl zu verschieben und lieber ins Hotel zu gehen. Es prasselte auf dem Heimweg jedoch so stark, dass wir uns unterstellen mussten. Nicht so Branka und Walter, die wollten sofort zum Hotel. Sie trennten sich von den Anderen und machten sich alleine auf den Weg. Dumm gelaufen (im wahrsten Sinne), denn sie hatten sich verlaufen. Ein freundlicher Trierer hatte ihre Not bemerkt und sie mit dem Auto zum Hotel gefahren. Sehr nett von ihm.
Am nächsten Morgen war das Erste der Blick aus dem Fenster – wie ist das Wetter? Wir hatten Glück, es war trocken und eine angenehme Temperatur. So marschierten wir (9 LäuferInnen) um 8:15 Uhr zum Volkslauf. Josef und Branka konnten aus gesundheitlichen Gründen nicht mitlaufen, jedoch begleitete Josef uns, um auf unsere Sachen aufzupassen.
Der Startschuss fiel um 9:00 Uhr an der Porta Nigra.
Es war eine flache Laufstrecke und führte teils in die Außenbezirke von Trier, aber auch entlang der Mosel und durch die Innenstadt vorbei an historischen Bauten. Der Zieleinlauf war wieder im Angesicht der Porta Nigra.
Alle unsere Läufer kamen gut ins Ziel und waren mit ihren Zeiten zufrieden. Ulli hatte sogar in ihrer Altersklasse den 1. Platz belegt.
Wie sollte es auch sein, der Regen hatte wieder begonnen, doch jetzt war es uns egal. Bei einem leckeren Becher Erdinger Alkoholfrei wurden kurz die ersten Eindrücke ausgetauscht und es ging zurück Richtung Hotel zum Duschen. Um 12:00 Uhr trafen wir uns zum Check out in der Hotelhalle. Die Laune war gut und mittlerweile hatte sogar das Wetter ein Einsehen und schickte uns ein paar Sonnenstrahlen.
Unsere Beine waren durch den vorangegangenen Volkslauf müde und deshalb erlaubten wir uns mit dem Bus zum Hauptbahnhof zu fahren. Wir deponierten dort unser Gepäck in den Schließfächern und gingen wieder in die Innenstadt. Hier war das Altstadtfest jetzt in vollem Gange.
Da wir morgens nicht gefrühstückt hatten, war als erstes „Kalorien auffüllen“ angesagt, was wir dann in dem Restaurant „Kartoffelkiste“ taten. Ein anschließendes Eis oder ein Stück Kuchen durfte natürlich auch nicht fehlen.
Die verbleibende Zeit bis zur Abreise bummelten wir noch etwas herum und begaben uns dann wieder zum Hauptbahnhof in Trier. Gegen 20:00 Uhr erreichten wir wohlerhalten aber etwas erschöpft unser Heimatstädtchen Aachen.
Mein Fazit lautet: Es hat wieder allen viel Spaß gemacht, trotz des schlechten Wetters. Wir werden uns bestimmt gerne daran zurück erinnern und nächstes Jahr wieder ähnliches unternehmen. Die ersten Vorschläge dafür wurden schon gemacht – Staffel Wien, Staffel Hamburg????

 

E L F I